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    50 Jahre Fechten in Langen (1931 - 1981)


    Es begann am 19. August 1931, als einige junge Leute (Mitglieder des Turnvereins "Vorwärts") mit dem Fechten in Langen anfingen.

    Die Gründerväter (von links):
    Karl Werner, Georg Heymann, Adolf Heymann, Ferdinand Storck, Karl Leyer, Karl Schramm und Karl Heckmann


    Ende 1931 verzeichnete die Abteilung 15 Mitglieder. Als Übungsleiter konnte der erfahrene Fechtmeister Adelbert Kötting aus Darmstadt gewonnen werden, der mehrere Jahre erfolgreich wirkte.
    Am 22. Mai 1932 legten die ersten vier Mitglieder die Fechterprüfung ab. Andere folgten und so war sehr schnell die Voraussetzung zur Teilnahme an Fechtturnieren bei der Deutschen Turnerschaft geschaffen. Die Abteilung entwickelte sich recht gut, sie war gesellschaftlich gut vereint und Siege bei Fechtwettkämpfen gaben den sportlichen Auftrieb.

    1939 brachte der Krieg das "Aus". Alle Aktiven wurden eingezogen, so dass der Sportbetrieb zu Erliegen kam. Der 2. Weltkrieg brachte den Fechtern große Verluste. Mit sieben Gefallenen war die Abteilung fast aller Aktiven beraubt.

    Ein allgemeines Verbot traf den Fechtsport durch die Besatzungsmächte. Erst Ende 1949 wurde dieser Erlass aufgehoben. Im Februar 1950 erging ein Aufruf durch den Vorsitzenden des hessischen Fechterverbandes, durch den die Langener Fechter reaktiviert wurden und gleichzeitig viele Neuansiedler dazu gewinnen konnten.
    Ende Februar 1950 begannen im Hotel "Weingold", das auch in den dreißiger Jahren Domizil der Fechtabteilung war, die ersten Fechtstunden. Bald herrschte ein reger Übungsbetrieb, der zum Umzug in die Ludwig-Erk-Schule führte. Als die vereinseitige Halle errichtet war, fand man dort eine neue Trainingsstätte.
    In dieser Zeit wurden schon weitere sportliche Erfolge errungen, der zu einem erneuten Zustrom in die Abteilung führte. Aus Raummangel wurde 1960 die Übungsstätte in die Geschwister-Scholl-Schule verlegt. Dieses Intermezzo dauerte jedoch nur vier Jahre, dann focht man wieder in der eigenen Halle.
    Man ging mit der Technik: Als sich Mitte der fünfziger Jahre die elektrische Trefferanzeige etablierte, wurden diese Geräte auch beschafft. In der Folge kam es auch zu der Anschaffung einiger Planchen.

    Auch die Erfolge wurden sichtbarer: So sorgte der 6. Platz von Ursula Dugas bei den ersten deutschen Schülermeisterschaften für eine erneute Steigerung der Bekanntheit der Langener Fechter.

    Zu Beginn der 70er Jahre übernahm Geza Hideghety die Ausbildung. Dieses Jahrzehnt ist durch eine große Anzahl sportlicher Erfolge in Form von Meister- und Vizemeistertiteln bei Hessischen und Deutschen Meisterschaften gekennzeichnet - sowohl bei den Aktiven als auch bei der Jugend.




    Ein Querschnitt durch die letzten 25 Jahre der Fechterschaft


    Das letzte Vierteljahrhundert ist gekennzeichnet durch einen ständigen Anstieg der Mitgliederzahlen von ca. 20 auf etwa 90 Fechterinnen und Fechter.
    Ein Grund für diesen Anstieg ist in dem Engagement der damaligen Trainerin Helga Koch begründet. Mit einigen jugendlichen Fechtern organisierte sie an den Langener Schulen Fechtvorführungen und lud die Schüler zum Schnuppertraining ein.
    Der Anstieg der Anmeldungen war daraufhin so stark, dass dringend eine zweite Trainingszeit nötig wurde. Diese bekam die Abteilung dann nach mehreren Anläufen auch zugeteilt, so dass jetzt Dienstags und Freitags trainiert werden kann.

    Auch neue Nachwuchstrainer mit B-Lizenz konnten aus den Mitgliedern des Vereins gewonnen werden (Peter Koch und Frank Hellenthal), die 1992 das Fechttraining übernahmen und neuen Schwung in die Fechtausbildung in Langen brachten. Ergänzt wurde das Training durch ein buntes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm, wie eine Trainingswoche in Jena, eine Fahrt nach Südfrankreich, eine Paddeltour auf der Lahn und ein Zeltwochenende am Edersee.

    Zudem konnten auch über all die Jahre immer wieder glücklicherweise aus den Reihen der jüngeren Mitglieder talentierte Übungsleiter gewonnen werden, die das Training unterstützen. Verständlicherweise ist hier die Fluktuation - bedingt durch Studium oder berufliche Ausbildung - sehr hoch. Zur Wahrung der Kontinuität und natürlich zur Verbesserung der Leistungen und des Fechtstils steht seit 2009 Fechtmeister Georg Bartetzki im Freitagstraining für Einzellektionen zur Verfügung.

    1987 erhielt die Abteilung dankenswerter Weise die Zustimmung der Vereinsführung in der TV Halle am Jahnplatz einen Lager- und Reparaturraum einzurichten. Dieser wird gerne genutzt um den wachsenden Fundus an Turnierwaffen zu lagern und die doch immer wieder bei Training und Turnieren auftretenden Schäden an den Waffen zu beseiten.

    1992 nahmen sich Werner Sauerwein und Michael Grosser der Ausbildung der Jugend auch im Säbelfechten an. Das schlug sich in den folgenden Jahren in den Ergebnissen bei den Hessischen Meisterschaften nieder. Leider konnte das Angebot in der Säbelausbildung nicht aufrechterhalten werden, so dass im Verein heute nur noch Florett (hauptsächlich im Jugendbereich) und Degen (hauptsächlich bei den Erwachsenen) gefochten wird.

    Die ständige Weiterentwicklung der Abteilung und die Steigerung der Mitgliederzahl ist neben den engagierten Trainern und Übungsleitern auch den Mitgliedern zu verdanken, die ihre Ehrenämter über lange Jahre ausübten. Als Kassenwart war etwa 10 Jahre lang Georg Kühn tätig und auch sein Nachfolger Werner Sauerwein hatte dieses Amt über 10 Jahre inne. Als Abteilungsleiter wirkte Wolfgang Dittmar nahezu 25 Jahre ununterbrochen unterstützt von Frank Hellenthal, der über 10 Jahre sein Vertreter war. Seine Nachfolgerin Julia Manowski ist inzwischen auch schon 8 Jahre im Amt.

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